SPOTWORX GmbH
SPOT News 08/20

Rosenbauer über die Implementierung des Time Slot Management Moduls

Rosenbauer ist ein österreichischer Hersteller von Feuerwehrtechnik mit Sitz in Leonding in Oberösterreich und gilt auf diesem Gebiet als Unternehmen mit weltweitem Renommee. Das Unternehmen ist einer der größten Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen und entsprechendem Spezial-Equipment. Auch als Ausstatter von Flughafenfeuerwehren in knapp über 100 Ländern ist Rosenbauer bekannt für seine futuristisch designten Spezialfahrzeuge. Neben der Abwicklung ausgewählter Gefahrenguttransporte per Luftfracht kooperierte Rosenbauer zuletzt mit SPOTworx an einem Tool zur Optimierung des Zeitfenster-Managements in seinen Lagern und an den Laderampen. Wir nahmen dies zum Anlass für ein Gespräch mit Julia Eibensteiner, Head of Logistics bei Rosenbauer.

An seinen zahlreichen Produktionsstandorten hat Rosenbauer im Jahr 2019 mit über 3.800 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 980 Millionen Euro erwirtschaftet und gilt als größter Feuerwehrausstatter der Welt. Mit einem Vertriebs- und Servicenetzwerk in über 100 Ländern und weltweiter Kundschaft ist Rosenbauer auf eine zuverlässige Transportlogistik angewiesen.

Neben der Abwicklung ausgewählter Gefahrenguttransporte per Luftfracht arbeitete Rosenbauer zuletzt an einem spannenden Projekt mit SPOTworx zusammen. Die Supply Chain Visibility & Collaboration Plattform SPOT soll die Digitalisierung und Automatisierung von logistischen Geschäftsprozessen erleichtern. Speziellen Bedarf hatte Rosenbauer an dem Modul namens „Time Slot Management“, um Wartezeiten im Lager zu reduzieren und die Rampenauslastung zu glätten. Wir haben Julia Eibensteiner, Head of Logistics bei Rosenbauer, gebeten, uns einen kleinen Einblick in dieses neue Projekt zu geben.

Julia Eibensteiner: „Gestartet wurde das Projekt namens „Time Slot Management bei Rosenbauer“ mit dem Kick-Off-Workshop im Jänner 2019. Nach Erstellung eines Anforderungskataloges ging es in die Programmierphase mit sequenzieller Abstimmung zwischen Rosenbauer und SPOTworx. Nach einigen konstruktiven Workshops kam es bereits zur ersten Durchsicht des Moduls, welches nach und nach verfeinert und finalisiert wurde.

Parallel startete eine detaillierte Prozesserhebung im Wareneingang. Unter anderem waren eine Zeitklassenanalyse sowie eine Materialstromanalyse nötig, um das Tool so präzise wie möglich aufzusetzen. Im September 2019 wurde als Pilot ein externer Speditionspartner ausgewählt, welcher täglich zur selben Uhrzeit anliefert. Dies war relevant, um im Zuge des Projekts die Ist-Zeit in Relation zu der im Time Slot Management Tool eingetragenen Zeit zu erheben.

Das Time Slot Management Tool ist sehr einfach anzuwenden und auf die Anforderungen von Rosenbauer abgestimmt und konzipiert worden. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir die Möglichkeit haben, weitere Standorte oder Außenläger ohne hohen Aufwand voll zu integrieren. Eine Kennzahlenanalyse („Report“) sowie ein Adressbuch oder auch die Tracking-Funktion sind nur einige der Features, welche die SPOT-Plattform noch zu bieten hat.

Die Resonanz aus dieser Pilotphase: Bis dato wurde festgestellt, dass die Zeit auf ca. 10 Minuten Abweichung korrekt durch die Disponenten des Speditionspartners eingetragen werden. Des Weiteren wurden die korrekten Angaben der Collis (Stückzahl, Art der Sendung wie: XL-Paletten, EUR-Paletten, etc.) durch die RBI Logistik überprüft und in regelmäßigen Abständen die Abweichungen mit dem Speditionspartner abgestimmt und sensibilisiert. Im nächsten Schritt beschäftigen wir uns nun mit dem Rollout auf die weiteren Speditionspartner und werden diese Schritt für Schritt in die Systematik einführen. Ein Handbuch bzw. eine Kurzanleitung sollen als Unterstützung der externen Partner dienen und wurden bereits erstellt. Das Go-Live mit allen Speditionspartner soll bereits im Sommer 2020 sein. Bis dahin stehen noch die Trainingseinheiten bzw. die Abstimmungen bevor.“

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